Krisenbewältigung: Millionäre müssen fairen Beitrag leisten!

Bild: SPÖ-Klub / Elisabeth Mandl

Die Folgen der Corona-Krise und ihre Bewältigung werden viel Geld kosten. Für uns ist klar: Die Kosten für den Weg aus der Krise müssen gerecht verteilt werden. Umso wichtiger ist daher die langjährige Forderung der SPÖ nach einer Millionärssteuer, also für einen gerechten Beitrag der Millionäre und Milliardäre!

Die Corona-Krise ist auch eine soziale Krise: Fast 200.000 Menschen haben seit dem Ausbruch von Corona ihre Arbeit verloren, insgesamt sind in Österreich schon über 560.000 Menschen arbeitslos. Viele kleine Betriebe sind in ihrer Existenz gefährdet. Für uns SozialdemokratInnen ist klar, dass wir niemanden zurücklassen dürfen und es mehr Hilfen braucht, etwa eine Erhöhung des Arbeitslosengeldes, einen Krisenfonds für ArbeitnehmerInnen und eine Corona-Entschädigung für kleine Betriebe. 

Gerechtigkeitsdebatte ohne Tabus

Klar ist auch: Wenn es um die Bewältigung der Krise geht, müssen wir jetzt darüber diskutieren, wie wir diese Kosten gerecht verteilen. „Wir müssen eine neue Gerechtigkeitsdebatte führen, und zwar ohne Tabus“, fordert unsere Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner im aktuellen „Falter“-Interview. Denn es darf nicht sein, dass wieder nur die ArbeitnehmerInnen die Rechnung alleine zahlen – die PflegerInnen, die Angestellten der Post, die LKW-FahrerInnen oder die MitarbeiterInnen in den Supermärkten, die unser Land derzeit am Laufen halten.

Für gerechte Millionärssteuer

Wir müssen uns fragen, was die Internetkonzerne beitragen sollen, die bisher kaum Steuern zahlen und von der Krise profitieren. Was sollen die Banken leisten, die in der Finanzkrise viel öffentliches Geld bekommen haben? Und wir müssen uns fragen, was die Vermögenden zur Bewältigung der Krise beitragen sollten. Wir fordern bereits seit langem eine faire Millionärsteuer – eine Abgabe auf große Vermögen und Erbschaften. Für unsere Parteivorsitzende Pamela Rendi-Wagner steht fest: „Es braucht eine Millionärssteuer auf Vermögen und Erbschaften, und natürlich eine gerechte Besteuerung von Finanztransaktionen und Online-Konzernen, die jetzt von der Krise stark profitieren.“

Denn die soziale Kluft in Österreich wird immer größer. Dass Millionäre einen fairen Beitrag leisten, um die Folgen dieser Krise zu bewältigen, ist für uns unerlässlich. Es geht um Gerechtigkeit: Den wahren LeistungsträgerInnen unserer Gesellschaft dürfen nicht auch noch alleinig die Krisenkosten aufgebürdet werden!

TIPP: Das ganze „Falter“-Interview mit Pamela Rendi-Wagner findest du hier.